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| | | | |  Montag, 11. November 2002 | | | | Nashornkäfer wird Spielgefährte der Sörhausener Kinder Eltern fanden bei ihrer Pflanzaktion seltenes Exemplar  Dr.Jens Hornauer mit dem Sörhausener Nashornkäfer Foto: Trau
| SÖRHAUSEN (bt) • Dank der Wetterlage mussten die frisch gepflanzten Bäume und Sträucher auf dem neuen Kinderspielplatz in Sör-hausen nicht angegossen werden. Bei strömendem Regen waren etwa 20 Eltern zur Pflanzaktion am Sonnabend gekommen. aaaDass dieser Spielplatz künftig von den etwa 30 Kindern der kleinen Neubau-siedlung angenommen wird, wurde schon während dieser Aktion deutlich. Auf dem Gelände hatten die Kleinen herrliche Möglichkeiten zum Spielen im Matsch entdeckt. aaaAußerdem gab es eine ganz besondere Attraktion zu bewundern, denn Dr. Jens Hornauer hatte im aufgeschütteten Damm einen ganz seltenen, großen Nashornkäfer entdeckt.Hainbuchen, Eschen, zahlreiche Sträucher, und eine Traueresche wurden auf einen Wall gesetzt, den Mitarbeiter der Stadt Syke um das Spielplatzgelände herum aufgeschüttet hatten. Damit erschöpfte sich aber auch schon die | Unterstützung durch die Kommune, obgleichdas Gelände im B-Plan als Spielplatz ausgewiesen ist und die Neubürger beim Kauf ihrer Grundstücke auch der Investitionskostenzuschuss entrichtet hatten. aaaDa sich auf dem fraglichen Gelände jedoch jahrelang nichts tat und ihnen auf Nachfrage geantwortet wurde, für den Ausbau des Spielplatzes sei kein Geld vorhanden, außerdem hätte die Kreissparkasse die Grundstücke an sie verkauft, beschlossen die Eltern, selbst aktiv zu werden. aaaUnterstützt wurden sie in ihren Absichten vom Ristedter Ortsrat, denn zwei Ortsratsmitglieder, Dr. Jens Hornauer, Anke Stöver und drei weitere Eltern planten die Organisation des Spielplatzausbaues. Durch Jens Kattner, Inhaber der Weyher Baumschule Lehmann, ließen sie sich über den Pflanzplan informieren, er selbst spendierte der Gruppe auch noch einige Bäume. Außerdem wurden die Eltern vom Verein „Erlebnis Ristedt“ finanziell unterstützt. | aaaDie Arbeit konnte am Sonnabend noch nicht abgeschlossen werden. Das gegenwärtig sumpfige Innengelände war nicht zu bepflanzen. aaaZusätzlich zum Kletter-baum und zum Buchenhaus bleibt auf dem Gelände noch genügend Platz für Spielgeräte. „Wegen deren Finanzierung werden wir uns natürlich wieder an die Stadt, aber mit Nachdruck auch an die Sparkasse wenden", kündigt Dr. Jens Hornauer bereits an. |
| |  Samstag, 23. April 2005 | | | | "Hospiz ist keine Sekte oder eine Sterbehilfe" Informationen über die Arbeit in der "Alten Wache" / Pateintenverfügungen von großer Bedeutung | WEYHE (bt) • Nahezu 50 Zuhörer begrüßte Peter Christian Horn, Vorsitzender von „Hospiz Weyhe“, in der „Alten Wache“ bei einem Info-Abend zum Thema „Patientenverfügung“, zu dem er als Referenten Dr. Jens Hornauer vorstellte. aaaZunächst allerdings informierte Angelika Stury-Merz über ihre praktische Arbeit als Mitarbeiterin im ambulanten „Hospiz Weyhe“. Es würde kein Pflegedienst verrichtet, „Hospiz“ sei keine Sekte und auch keine Sterbehilfe, wie manchmal gemunkelt werde. Dennoch sei es in vielen Fällen wichtig, dass jemand da sei, der nur zuhört, der sowohl mit dem | Sterbenden als auch mit der betroffenen Familie redet und manchmal zwischen diesen beiden vermittelt. „Wir besuchen die Patienten“, faßte sie ihre Aufgabe im Hospiz zusammen. aaaDr. Jens Hornauer definierte anschließend zunächst den Begriff „Patientenverfügung“ als Willenserklärung eines Menschen, die regelt, wie er sterben möchte. Ärzte hätten diesen Wunsch zu respektieren. Sie stünden häufig im Konflikt zwischen ihrem ärztlichen Auftrag, das Leben so lange es möglich ist zu erhalten, oder dem Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. EinePatientenverfügung erleichtere | ihnen die Entscheidung. aaaSie sei auch deshalb wichtig, weil es bisher keine entsprechende gesetzliche Regelung gibt. Hinweise, worauf bei einer Patientenverfügung zu achten ist, gibt es bei „Hospiz Weyhe“. Hornauer riet, die eigene Verfügung sehr konkret auszuformulieren und keine Standardvordrucke zu verwenden. Sogar der Wunsch nach passiver indirekter Sterbehilfe sei darin rechtlich zulässig. aaaHornauer empfahl allerdings, die Patientenverfügung nur als einen von drei Teilen einer umfassenderen „Vorsorgevoll- macht“ zu betrachten. | Neben der Patientenverfügung gehören die Vermögensvollmacht und eine Vollmacht in Fragen der persönlichen Angelegenheiten dazu.aaaFerner sollte ein „Generalbevollmächtigter“ benannt werden, zwingend vorgeschrieben sei dies nicht. Dieser Bevollmächtigte sei im Sterbefall Ärzten gegenüber weisungsbefugt und dürfe Einsicht in die Krankenakte nehmen. Diese Vollmacht muß nicht notariell beglaubigt sein, sollte aber in Gegenwart eines Dritten abgeschlossen werden. Hornauer gab den Rat, diese Vollmacht alle zwei Jahre zu erneuern. |
| | | | |  Samstag, 23. April 2005 | | | | Sudweyhe reist mit Wanderpokal ab Tus gewinnt Jugend-Vergleichsturnier des SC Weyhe / 95 Tore in 40 Spielen | Weyhe • Am vergangenen Sonntag stand die Leester KGS-Halle wieder voll und ganz im Zeichen des Jugendfußballs, denn der SC Weyhe hatte zu seinem Vergleichsturnier eingeladen. In der Gesamtwerung aller Altersklassen konnten die Weyher ihren Titel allerdings nicht verteidigen. Am Ende stand der TuS Sudweyhe ganz oben und muss den Wanderpokal im kommenden Jahr verteidigen. Doch auch die Gastgeber gingen nicht leer aus. So gelang es ihnen, den Wettbeweb bei den G-Jugendlichen ohne Punktverlust zu gewinnen. Bei der F-Jugend dominierte der spätere Gesamtsieger TuS Sudweyhe und gewann alle vier Spiele auf eindrucksvolle Weise, so dass es nach der Hälfte des Turniers nach einem Zweikampf zwischen Weyhe und Sudweyhe aussah. Bei den E-Junioren gewann dann erneut der SC Weyhe und setzte sich an die Spitze. So kam alles auf den Ausgang des Turniers bei der D-Jugend an, wo der SV Dreyhe stark auftrumpfte und die Konkurrenz hinter sich ließ. Der TSV Weyhe Lahausen hätte in der Gesamtwertung noch ganz nach vorne rücken können, verpasste dieses jedoch knapp, da die D-Jugend lediglich Zweiter wurde. Da sich die Sudweyher als Dritter vor dem SC Weyhe platziert hatten, ging der Wanderpokal schliesslich an den Nachbarn vom TuS. In den 40 Spielen fielen insgesamt 95 Tore. |  Pokal-Sponsor Dr. Marco Genthe übergibt den Wanderpokal an einen Spielführer des TuS Sudweyhe | 
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